Müllkippe hinter dem Einkaufsmarkt

 

Schon vor Weihnachten bekam Stadtbezirksvorsteher Friedrich Willems Hinweise von verärgerten Anwohnern über die verunstaltete  Grünanlage hinter dem Einkaufsmarkt in der Dürkheimer Straße. Der erste Ortstermin im Dezember mit der Stadtpolizei brachte nicht den erwünschten Erfolg, da man nur den vorderen Bereich überprüfte. Erst der Ortstermin in der zweiten Januarhälfte mit Herrn Slachmuylders vom Grünflächenamt offenbarte das ganze Ausmaß der Vermüllung. Glasscherben, Flaschen, Plastiktüten, Pizzaschachteln, Zeitungspapier, Zigarettenkippen und leere Zigarettenschachteln in unvorstellbaren Ausmaß verunstalteten Sträucher und Wiesen in dem gesamten Grüngürtel.

Auf dem Gelände des Einkaufmarktes treffen sich in den Abendstunden und Nachts junge Leute und werfen ihren Müll einfach in die Büsche, die Sträucher der Grünfläche hinter dem Gebäude dienen den Jugendlichen zur Verrichtung ihrer Notdurft und so sieht alles danach aus. Mit Graffiti sind Hauswände Schaufensterscheiben Altkleiderbehälter sowie unser CDU – Schaukasten versprüht und verunreinigt, ein einziger Schandfleck in Nied-Süd.

Als Sofortmaßnahme hat Herr Slachmuylders versprochen, eine Gartenfirma mit der Reinigung zu beauftragen, und im Herbst die Büsche und Sträucher zu beseitigen um freien Durchblick zu bekommen.

Um das ganze zu beschleunigen hat Friedrich Willems die Presse eingeschaltet und die hat schon in kurzer Zeit einen Artikel mit Bild veröffentlicht. Der Leiter der Jugendfeuerwehr Jürgen Lorz reagierte sofort auf den Zeitungsartikel und startete in Zusammenarbeit mit Friedrich Willems mit seinen Jungs eine Reinigungsaktion, die einen großen Wagen mit prallgefüllten Abfallsäcken abfuhr.

Jetzt geht die Herstellung der Grünanlage in einen sauberen Park sehr schnell. Bei einem weiteren Ortstermin mit Friedrich Willems, Herrn Slachmuylders und seinem Gärtnermeister Herr Lehmann kam man überein, die nötigen Rückschnitte an Büschen und Sträuchern noch im Februar vorzunehmen, alles zu Reinigen und einen Zaun zwischen dem Privatgelände des Einkaufmarktes und der Grünanlage zu ziehen.

Mit dem Pächter des Marktes kam man überein, den Wildwuchs im Bereich des Briefkasten komplett zurück zuschneiden.